Der Transientenrecorder ist das ideale Gerät
zur Messung von langsam veränderlichen Signalen wie Temperaturänderungen
in einem Raum. Der Transientenrecorder ist ein Gerät, das direkt
aufzeichnet. Das bedeutet, dass jeder gemessene Wert sofort angezeigt
wird. Bei sehr langsamen Signalen wäre es ungeeignet, die Messwerte
zuerst zwischenzuspeichern und erst nach Erreichen einer bestimmten Blockgröße
anzuzeigen, da ansonsten große Wartezeiten bis zur Anzeige in Kauf
genommen werden müssten.
Der Transientenrecorder kann mit Wartezeiten von 0.01s bis 500s zwischen zwei Abtastungen arbeiten (entspicht Abtastfrequenzen von 100Hz bis 0.002Hz). Die maximale Anzahl von Messwerten ist 131060/65520/32760 (geräteabhängig), was einer maximalen Messzeitdauer von etwa 758/380/190 Tagen entspricht. Während der Messung wird jeder Messwert durch einen Pixel dargestellt. Wenn die Anzahl der Messwerte größer wird als die Fensterbreite, können zwei verschiedene Methoden für die Darstellung der weiteren Messwerte gewählt werden: Scan-Modus und Roll-Modus. im Scan-Modus wird der Bildschirm gelöscht und erneut von links nach rechts beschrieben. im Roll-Modus wird die Kurve von rechts nach links durch die Anzeige geschoben. Die weiteren Features entsprechen denen des Oszilloskops:
Die umfangreichen Cursormöglichkeiten können zur Untersuchung des gemessenen Signals verwendet werden. Neben den Standardmessmethoden sind ebenfalls Echt-Effektivwert-, Spitze-Spitze-, Mittelwert-, Maximal- und Minimalwerte des gemessenen Signals verfügbar. |